Weihnachtsstern

3. Dezember 2002, 22:12
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Der Weihnachtsstern, auch Poinsettie genannt, gilt als die beliebteste Topfplanze zur Adventszeit.

Den Weihnachtsstern gibt ihn in allen Größen und Variationen, als Minipflänzchen, als große Solitärpflanze, als Bäumchen oder Ampelpflanze. In letzter Zeit ist der Weihnachtsstern auch als Schnittblume gefragt.

Poinsettien können zu jeder beliebigen Jahreszeit zur Blüte gebracht werden, denn durch Belichten oder Verdunkeln läßt sich bei dieser Kurztagspflanze die Blatt- oder Blütenbildung steuern. Eine echte Nachfrage besteht jedoch nur zur Adventszeit.

Die Blüte selbst ist weitgehend grün und wenig attraktiv. Das Schöne am Blütenstand sind die lebhaft rot, rosa, weiß und zweifarbig gefärbten Hochblätter.

Wenn Sie nun für die Adventzeit einen Weihnachtsstern kaufen, sollten Sie beachten, dass die Pflanzen gesund, frei von Schädlingen und nicht überblüht sind. Gesunde Pflanzen sind von oben bis unten mit dunkelgrünem Laub besetzt und haben weiße Wurzeln. Überblühte Ware erkennt man daran, daß die in der Mitte angeordneten Blütenstände zum Teil oder vollständig abgefallen sind. Mit solchen Pflanzen hat man in der Wohnung nicht mehr lange Freude, da die Farbe der Hochblätter bald verblaßt.

An einem hellen, sonnigen Platz bei Temperaturen von 16 bis 20 °C finden Weihnachtssterne optimale Lebensbedingungen. Zugluft sowie zu warme und trockene Luft sind zu meiden. Dunkler Standort bei zu hohen aber auch zu tiefen Temperaturen führt bald zum Gelbwerden der Blätter und späterem Laubfall.

Weihnachtssterne dürfen nicht zu feucht gehalten werden. Zu häufiges Gießen oder gar längeres Stehen im Wasser führt vor allem bei tiefen Temperaturen zu raschen Schäden an den Wurzeln und damit zum Absterben der Pflanze.

Abgeblühte Weihnachtssterne schneidet man zurück, topft sie in frische Erde und stellt sie an ein Südfenster. Während des Sommers können die Pflanzen an einer geschützten Stelle im Freien stehen. Regelmäßiges Gießen und wöchentliche Düngung darf nicht übersehen werden. Meist blühen die Pflanzen aber nicht oder nur sehr vereinzelt. Die Ursache dafür liegt an den Lichtverhältnissen. Der Weihnachtsstern ist in der Anlage und Ausbildung der Blüte als Kurztagpflanze vom Licht abhängig. Bei einer Tageslänge von weniger als 12 Stunden kommt es zur Blütenbildung. Ideal dafür sind 8 Stunden Tageslicht sowie 16 Stunden durchgehende Dunkelheit. (red)

  • Artikelbild
    foto: m. cremer
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