Steindl-Gemeinde Purbach nicht im Trend

26. August 2003, 18:51
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ÖVP nur mit einem Plus von 1,75 Prozentpunkten, SPÖ gewinnt hier 12,09 Prozentpunkte - Grüner Erfolg in Wulkaprodersdorf

Eisenstadt - Die Heimatgemeinde des burgenländischen ÖVP-Chefs LHStv. Franz Steindl - Purbach - lag nicht im Österreich-Trend. Die Volkspartei konnte hier nur um 1,75 Prozentpunkte auf 45,24 Prozent zulegen. Die SPÖ erhöhte ihren Stimmenanteil um 12,09 Prozentpunkte auf 44,84 Prozent, die Freiheitlichen verloren auch hier deutlich: minus 13,08 Prozentpunkte und nur mehr 5,88 Prozent der Stimmen. Bei der Nationalratswahl 1999 hat übrigens noch Franz Steindl selbst für das Parlament kandidiert.

Frauenkirchen, wo LH Hans Niessl lange Jahre Bürgermeister war, folgte hingegen dem Trend: plus 2,85 Prozentpunkte für die SPÖ (insgesamt 54,33 Prozent), die ÖVP kam auf einen Zugewinn von 10,80 Prozentpunkten (35,20 Prozent) und die Freiheitlichen büßten 13,36 Prozentpunkte ein; sie liegen jetzt nur mehr bei 5,55 Prozent.

In Halbturn, wo FPÖ-Parteiobmann Stefan Salzl erst im Oktober nach zwei Amtsperioden als Bürgermeister abgewählt worden ist, mussten die Freiheitlichen eine herbe Niederlage einstecken: minus 15,42 Prozent, die Stimmen von 404 auf 209 praktisch halbiert. Die SPÖ legte um 3,32 Prozentpunkte zu, die ÖVP, die seit den Oktoberwahlen dort wieder den Bürgermeister stellt, um 12,05 Prozentpunkte.

Ein respektables Ergebnis fuhren die Grünen in Wulkaprodersdorf ein, wo Landessprecherin LAbg. Grete Krojer wohnt und auch als Namenslisten-Gemeinderätin aktiv ist. Die Grünen verbesserten sich um 2,31 Prozentpunkte auf überdurchschnittliche 10,55 Prozent. Die SPÖ gewann 1,30 Prozentpunkte, die ÖVP 6,38 Prozentpunkte. Die FPÖ verlor 7,81 Prozentpunkte. (APA)

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