UserInnen wollten unbekleidet und singend durch den 1. Wiener Bezirk laufen, sollte sich Schwarz-Blau rechnerisch nicht ausgehen - Und jetzt?
Sollte sich Schwarz-Blau am Sonntag rechnerisch nicht mehr ausgehen, haben UserInnen auf
derStandard.at angekündigt, nackt und singend durch den 1. Wiener Bezirk laufen zu wollen. Wie berichtet, wurde die "Flitzer-Gemeinschaft" durch den derStandard.at-Chat mit Grünen-Chef Alexander Van der Bellen ins Rollen gebracht.
User "pater hirni" deponierte als Erster den Wunsch, beim Verlust der schwarz-blauen Mehrheit "flitzen" zu wollen. Seither haben sich bereits einige SympathisantInnen dieser Idee gefunden (siehe Postings unterhalb). Treffen wollen sich die lauffreudigen Menschen am Sonntag, um 20:00 Uhr, vor dem Cafe Hawelka, in der Dorotheergasse 6. Auch derStandard.at wird live vor Ort sein und in Text und Bild berichten.
Obacht
Flitzen verstößt in Österreich gegen die guten Sitten und ist grundsätzlich strafbar. Wer es macht, begeht eine "Anstandsverletzung", welche mit einer Geldstrafe bis zu 700 Euro, im Fall der Uneinbringlichkeit mit einer Ersatzfreiheitsstrafe bis zu einer Woche bestraft werden könnte. (rasch/red)