Fettburger

22. Dezember 2005, 15:44
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Von Ehrlichkeit bei der Markenwahl

Man stelle sich vor: eine Nation, die wahrscheinlich mehr unterschiedliche Bezeichnungen für den Zustand der Fettreduzierung von Milch, Hundenahrung und (in der dankenswerterweise selbstironischen Miniwerbung) gar von Autos den Namen ihrer Regierungsmitglieder.

Und dann das: eine Fastfoodausspeisungskette nennt sich nicht harmlos McDonald's, KFC, Taco Bell, Hawaiian BBQ, Burger King, Carl's jr., Wendy's, In-n-out oder Jack in the Box sondern schlicht: FATBURGER. Respekt - ob die Betreiber nun ehrlich waren, eher unwahrscheinlich. Oder ob sie so fett meinten, wie selbst in Floridsdurf schon lange Musik, Outfit oder Parties fett sein können. Schon eher. Eigentlich wollte man uns aber nur damit sagen, dass die Burger besonders gross sind. Trotzdem ein feinsinnig ausgesuchter Markenname. (fid)

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    foto: der standard/etat.at/montage
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