Rache in der Werbung ...

22. Dezember 2005, 15:44
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... ist bisweilen angenehm süß

Ein schnuckeliges Beispiel für prächtig böse Werbung fand sich jüngst in der "New York Times", und das gleich ganzseitig, auf dass wir es bloß nicht übersehen. "What can you expect now that AOL only allows pop-up ads from AOL/Time Warner businesses?", fragte das Inserat nach vernünftigen Antworten auf offenbar recht restriktiven Umgang des US-Onlineriesen mit dieser Internetwerbeform.

Vier Spalten lang zählt der Auftraggeber der Anzeige höchst detailverliebt gut 250 Marken von AOL/Time Warner auf - von AOL Broadband bis Warner Strategic Marketing. Um zum schon rechnerisch nicht gerade überraschenden Schluss zu gelangen: "We're guessing a lot of pop-ups."

Aber was hat das zum Henker bloß mit Rache zu tun? Das Logo des Inserenten steht diret unter der Erkenntnis vieler Pop-ups aus dem AOL-Konzern: "Pop-up Blocker". "...eliminates virtually all unwanted pop-up ads, everywhere on the Net" steht noch dabei. (fid)

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    foto: der standard/etat.at/montage
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