Opera – Neues aus dem Norden

31. Oktober 2002, 14:24
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Neue Versionen des Internet Browsers für Linux und FreeBSD

Die norwegische Firma Opera bietet ihren Browser nun auch für das quelloffene Unix-Derivat FreeBSD an. Free BSD ist eine Unix-Variante, die auf der an der kalifornischen University of Berkeley entwickelten Unix-Version (BSD) aufbaut.

Die Version für FreeBSD bietet Multiple-Document-Interface (MDI)-Bedienung, die alle geöffneten Websites innerhalb der Programmoberfläche erscheinen lässt. Nach Aussagen des Herstellers kann der Browser aber auch über die klassische Single-Document-Interface (SDI)-Bedienung gesteuert werden. Neben den üblichen Web-Standards verspricht Opera eine umfangreiche Lesezeichen-Verwaltung und die individuelle Einstellung von Sicherheitsfunktionen sowie das automatische Abweisen von Pop-up-Fenstern.

Download Opera Free BSD

Für den Pinguin

Ebenfalls ist die Version 6.1 für Linux erhältlich. Damit gibt es die Linux-Version von Opera 6.1 bereits früher als die Ausgabe für Windows. Diese ist derzeit in der Versionsnummer 6.05 erhältlich.Die Version 6.10 unterstützt Qt3 sowie Xft1 und Xft2 und verfügt über eine direkte Java-Unterstützung, so dass keine Plug-ins mehr nötig sind. Die Font-Darstellung ist standardmäßig mit Anti-Aliasing ausgerüstet, der Browser soll auch japanische, chinesische und koreanische Schriftzeichen unterstützen. Durch die Implementierung von Kiosk-mode-support ist ein Betrieb im Vollbildmodus ohne Toolbars und Menüleisten möglich. Weiters sollen neue Tastenkürzel die Benutzerfreundlichkeit von Opera erhöhen.

Download Opera Linux

Die Downloads werden derzeit in englischer Sprache dargeboten. Die Gratis-Versionen blenden Werbebanner in die Programmoberfläche ein. Eine 29 US-Dollar teure Registrierung lässt diese verschwinden.(pte/red)

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    montage: derstandard.at
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