Schüssel: Würde Oppositionsansage nicht wiederholen

31. Oktober 2002, 10:42
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Hatte "sehr viel unerwünschte Nebenwirkungen"

Wien - Bundeskanzler Wolfgang Schüssel würde seine Oppositionsansage von 1999 nicht wiederholen. Zu seiner Ankündigung vor der letzten Wahl, als Dritter in Opposition zu gehen, sagte der ÖVP-Obmann in der Donnerstag-Ausgabe der "Tiroler Tageszeitung": "Diese damalige Ansage, die ja offensichtlich diesmal auch Vorbildwirkung für Alfred Gusenbauer gehabt hat, hat einiges an Wirkung, aber vor allem auch sehr viel unerwünschte Nebenwirkungen gehabt. Ich würde das heute so nicht mehr sagen."

Für die Pensionsreform strebt Schüssel ein Zehn-Jahres-Konzept an. "Das soll von Sozialpartnern und Seniorenverbänden so auf den Tisch gelegt werden, dass es die Menschen verstehen und mittragen können", kündigte der Bundeskanzler an. "Wir wollen erstmals eine Gesamtstrategie entwickeln, die da lautet, dass man das tatsächliche an das gesetzliche Pensionsantrittsalter durch Anreize heranführt und neben der hervorragenden staatlichen Pension die zweite Säule Betriebsvorsorge sowie die dritte Eigenvorsorge schafft." (APA)

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