Kaiser: "Hitzfeld nicht zur Disposition"

31. Oktober 2002, 16:11
6 Postings

Bayernpräsident Beckenbauer stellt sich vor den Trainer und übt harsche Kritik an seiner Mannschaft

München - Franz Beckenbauer hat sich nach dem Ausscheiden des FC Bayern München in der Champions League demonstrativ vor seinen Trainer gestellt. "Ottmar Hitzfeld steht beim FC Bayern nicht zur Disposition", sagte der Aufsichtsratsvorsitzende der FC Bayern München AG und Präsident des Gesamtvereins am Mittwoch in einem Interview mit dem Hörfunk-Produzenten "FM Radio Network".

Das Vorrunden-Aus in der Champions League bezeichnete Beckenbauer als "Blamage", zugleich übte er harsche Kritik an den Spielern: "Die Mannschaft ist mir zu leblos. Man spricht zu wenig miteinander. Es müssen auch mal die Fetzen fliegen. Aber diese Fetzen müssen in den eigenen vier Wänden fliegen, nicht nach außen."

Neben dem Imageschaden für den Verein befürchtet Beckenbauer durch die Krise auch Folgen für die künftige Personalplanung. "Ich kann mir vorstellen, dass nächstes Jahr, wenn es an Neuverpflichtungen geht, unser Vorstand sicherlich mit dem Klingelbeutel durch die Gegend läuft und sammeln geht." (APA/dpa)

  • Bild nicht mehr verfügbar

    Beckenbauers Blick trifft nicht den Trainer

Share if you care.