Salzburger Bahnhofsmord: Festgenommene nicht geständig

31. Oktober 2002, 20:13
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Suche nach möglicherweise neuem Täter geht weiter

Salzburg - Im Zusammenhang mit der Bluttat vor dem Salzburger Bahnhofsvorplatz, dessen Opfer am Mittwoch Abend ein 29- jähriger Mann wurde, sind zwei Männer festgenommen worden. Die beiden festgenommenen Männer waren bei ihrer Einvernahme nicht geständig und bestritten den Mord. Vielmehr wurde behauptet, dass ein anderer Österreicher die Tat begangen haben soll. Gefahndet wird nun nach einem Mann, der 1,80 bis 1,85 Meter groß und Österreicher sein soll, teilte die Polizei mit.

Der vermutliche Täter soll 30 bis 35 Jahre alt sein. Er hat eine kräftige Statur, blonde Haare, trug einen Drei-Tagesbart und hat Aknenarben. Bekleidet war er mit einem dunklen Stoffmantel und hellen Turnschuhen; außerdem trug er einen schwarzen Rucksack.

Ein Mann hatte gegen 18.00 Uhr im Wachzimmer Bahnhof gemeldet, dass soeben am Bahnhofsvorplatz ein Bekannter von einem gewissen Ch. niedergestochen worden war. Beim Eintreffen der Polizei lag das Opfer, der 29-jährige Türke, rund fünf Meter vom Bahnhofsgebäude entfernt nahe dem Zugang zur Lokalbahn auf dem Gehsteig. Auch der Notarzt konnte nicht mehr helfen: Das Opfer starb gegen 18.20 Uhr. Die polizeiliche Kommission stellte am Oberkörper fünf Einstiche im Brustbereich und eine Schnittwunde an der Stirn fest.

Vermutlich Mord nach Streit um Drogenkunschaft

Nach den bisherigen Ermittlungen haben Opfer und Täter, die beide im Suchtgiftmilieu verkehrten, einander gekannt. (APA)

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