EU startet Forschungsprojekt zur Entsorgung radioaktiven Abfalls

29. Oktober 2002, 18:44
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Sieben Länder beteiligt, Österreich nicht dabei

Brüssel - In der EU soll ein Netz von Forschungseinrichtungen für die Entsorgung radioaktiver Abfälle aus ganz Europa entstehen. Den Startschuss für ein entsprechendes Projekt zur internationalen Zusammenarbeit in diesem Bereich gab die EU-Kommission am Dienstag in Brüssel. Nach den Angaben werden sich daran Deutschland, Belgien, Finnland, Frankreich, Spanien, Schweden und Großbritannien beteiligen.

Zu dem Vorhaben gehören gemeinsame Forschungen in unterirdischen Laboratorien. Insgesamt sollen die Kenntnisse über die Entsorgung abgebrannter Brennstoffe und hochradioaktive Abfälle ausgebaut werden. Diese sollen den Angaben aus Brüssel zufolge tief unter der Erde gelagert werden. Die richtige Methode hänge aber von den geologischen Gegebenheiten in den verschiedenen Staaten der Union ab. Bisher gibt es keine Einrichtung für die unterirdische Endlagerung dieser Art von Abfall. (APA/dpa)

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