Manhattan unter Wasser?

29. Oktober 2002, 21:58
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Greenpeace warnt vor den Folgen der globalen Erwärmung - zahlreiche Küstenstädte "nicht mehr wie in heutiger Form bewohnbar"

Neu Delhi/Washington - Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat bei der UNO-Klimaschutzkonferenz in Neu Delhi vor der Überschwemmung Manhattans gewarnt, sollte die globale Erwärmung nicht gestoppt werden. Durch die Emission von Treibhausgasen würde das Grönland-Eis schmelzen und den Meeresspiegel um fünf bis sieben Meter heben.

Zahlreiche Küstenstädte könnten dann nicht mehr wie in heutiger Form bewohnt werden, warnten die Umweltschützer laut Berichten von US-Medien. Nicht nur Metropolen in Asien und Australien, auch Manhattan, das Zentrum von New York City, stünden dann unter Wasser.

Greenpeace wollte mit der Warnung offenbar gezielt den USA die katastrophalen Folgen eines gefürchteten Klimawandels vor Augen führen. Im Kyoto-Protokoll verpflichten sich die Industrieländer zur Reduzierung der so genannten Treibhausgase. Die US-Regierung von Präsident George W. Bush lehnt das Abkommen aus wirtschaftlichen Gründen ab. (APA)

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