Weiße ARBÖ-Mahnkreuze zu Allerseelen

29. Oktober 2002, 11:48
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Seit Jahresbeginn 765 Tote durch Verkehrsunfälle

765 Menschen sind heuer auf Österreichs Straßen bei Verkehrsunfällen gestorben, und fast die Hälfte der Unfälle sei passiert, weil Lenker zu schnell unterwegs waren, so der ARBÖ heute, Dienstag, in einer Aussendung. Der Autofahrerklub stellt zu Allerseelen österreichweit weiße Kreuze mit der Inschrift "Wir gedenken und mahnen" am Rande von Straßenstellen auf, wo vor Kurzem Menschen tödlich verunglückt sind. Mit dieser traurigen Tradition appelliert der ARBÖ an die Lenker, langsamer zu fahren, sich und die Mitfahrer anzugurten und auf Alkohol zu verzichten.

Alkohol am Steuer - eine "männliche Angelegenheit"

Alkohol am Steuer ist dem Klub zufolge zu 90 Prozent eine "männliche Angelegenheit". Besonders gefährdet seien junge Menschen bis 24 Jahre. Weitere Details aus der Schreckensbilanz: Mehr als die Hälfte der Opfer kommt auf Bundesstraßen und Autobahnen zu Tode. Niederösterreich, Oberösterreich und die Steiermark haben die meisten Verkehrstoten zu beklagen, und freitags und das Wochenende seien die gefährlichsten Tage. In den Ortsgebieten wiederum seien es vor allem ältere Fußgänger, die ihr Leben lassen müssen.

Heuer gab es laut ARBÖ bisher um 38 Verkehrstote weniger als im Vorjahr. Dennoch sei Österreich noch von weit von dem selbstgestecken Ziel entfernt, bis 2010 die Zahl der Getöteten zu halbieren. (APA)

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