Handydienstleister EMTS baut 30 Mitarbeiter in der Schweiz ab

29. Oktober 2002, 10:48
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Servicefabrik Dübendorf wird geschlossen - Servicedienste in Brügg konzentriert - Höhere Produktivität erwartet

Der an der Zürcher Börse notierte Salzburger Handydienstleister EMTS Technologie nimmt seine Aktivitäten in der Schweiz zurück. Um die "notwendige Konsolidierung" weiter voranzutreiben, würden die Servicefabrik im Schweizer Dübendorf geschlossen und 30 der 50 Mitarbeiter in Dübendorf zur Kündigung angemeldet, teilte EMTS am Dienstag mit.

Konzentration

Künftig würden alle Servicedienste in der Schweiz in Brügg konzentriert, am Standort Dübendorf würden ein Walk-In-Center und ein Büro für technisches Personal bestehen bleiben, hieß es. Nach der Personalreduktion sinke der Mitarbeiterstand in der Schweiz von 129 auf 99 Beschäftigte. EMTS hält in der Schweiz nach eigenen Angaben einen Marktanteil von 50 Prozent.

Auswirkungen

Die Konzentration auf eine Servicefabrik werde sich in den nächsten Monaten positiv auf die Produktivität und die Kostenstruktur in der Schweiz auswirken, hofft EMTS-Finanzvorstand Christian Roitinger.

Zahlen

Das Salzburger Unternehmen hatte im ersten Halbjahr 2002 – inklusive Restrukturierungskosten von 2,3 Millionen Euro – einen Verlust von 10,6 Millionen Euro verbucht. Für das Gesamtjahr 2002 erwartet das Unternehmen aber nach früheren Angaben dennoch ein positives Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA). Der Umsatz belief sich im ersten Halbjahr 2002 auf 71,0 Millionen Euro, das EBITDA auf minus 0,7 Millionen Euro. (APA)

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