Vivendi hat im Mobilfunk-Kampf mit Vodafone Aufschub erhalten

29. Oktober 2002, 10:26
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BT und SBC dürfen Cegetel-Anteile nicht vor 10. Dezember abgeben

Der hochverschuldete Medienkonzern Vivendi Universal hat im Kampf mit der britischen Vodafone im Mobilfunkgeschäft vorerst eine Atempause erhalten. Das Pariser Handelsgericht entschied am Montagabend, dass die umworbenen Anteile an der Telekommunikationsgruppe Cegetel, zu der Frankreichs zweitgrößer Mobilfunkanbieter SFR gehört, von den potenziellen Verkäufern British Telecom (BT) und SBC nicht vor dem 10. Dezember abgegeben werden dürfen. Vodafone will die Anteile für 6,3 Mrd. Euro übernehmen.

Vivendi reklamiert Vorkaufsrecht

Vivendi hält bereits 44 Prozent an Cegetel und reklamiert ein Vorkaufsrecht auf den 26-Prozent-Anteil von BT sowie die 15-Prozent-Beteiligung des US-Unternehmens SBC Communications für sich. Allerdings wäre die Frist ursprünglich am 10. November ausgelaufen. Der Konzern versucht indes in intensiven Verhandlungen mit den Banken, doch noch die notwendigen Milliarden-Summen zusammenzubringen, damit Vodafone nicht zum Zuge kommt und hat deshalb eine Verlängerung beantragt. Vodafone hat Vivendi angeboten, auch dessen Cegetel-Anteil für 6,77 Mrd. Euro zu übernehmen.(APA/dpa)

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