Sharon: Moskau verkauft keine SA-18 Raketen an Syrien

29. Oktober 2002, 08:03
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Israelische Soldaten töten Palästinenser bei Razzia

Jerusalem - Nach Angaben des israelischen Ministerpräsidenten Ariel Sharon verzichtet Russland darauf, SA-18-Raketen an Syrien zu verkaufen. Israelische Medien berichteten am Dienstag, der Regierungschef habe auf einer nicht öffentlichen Sitzung des Parlamentsausschusses für Äußeres und Verteidigung gesagt, die russische Entscheidung sei das Resultat seiner Gespräche mit Wladimir Putin. Bei seinem Besuch im Kreml vor einem Monat habe er dem russischen Präsidenten erklärt, SA-18-Raketen in Syrien seien eine ernsthafte Gefahr für Israel, weil sie in die Hände der libanesischen Hisbollah gelangen könnten. Ziel dieser Organisation ist die Errichtung eines Gottesstaats nach dem Vorbild der Islamischen Republik Iran.

Bei einer Razzia im Westjordanland töteten israelische Soldaten Dienstagfrüh einen Palästinenser. Wie palästinensische Sicherheitskräfte mitteilten, drangen die Soldaten in das Haus des 28-jährigen Hamas-Mitglieds in der Stadt Tubas bei Jenin ein, warfen Sprengsätze und gaben Schüsse ab. Die Hamas kämpft für die Vertreibung Israels aus den Palästinensergebieten und für die Errichtung eines islamischen Staats in der Region. (APA)

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