Mordalarm in Innsbruck: Tote Frau bei Mülldeponie gefunden

28. Oktober 2002, 22:44
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Leiche wies Schussverletzung auf - Fundstelle abgeriegelt

Innsbruck - Mordalarm im Innsbrucker Stadtteil Rossau: In einem Waldstück zwischen Autobahn und Baggersee in Nähe der ehemaligen Mülldeponie Rossau haben Suchtrupps am Montagnachmittag eine tote Frau mit einer Schussverletzung gefunden. Sie war kurz zuvor von ihrer Schwester als vermisst gemeldet worden, war am Freitagabend auf der Homepage des ORF-Tirol zu lesen.

Der Pilot eines Hubschraubers des Innenministeriums entdeckte nach nur einer einer Suchrunde die Leiche auf einer Lichtung in der Nähe der Deponie. Die Fundstelle wurde sofort abgeriegelt. Experten der Spurensicherung, eine Gerichtskommission und ein Gerichtsmediziner untersuchten die Leiche und den Tatort. Laut Auskunft des Polizeijuristen wies die Frau am Oberkörper eine tödliche Schussverletzung auf. Auch eine kleine Pistole sei laut ORF ON am Tatort gefunden worden. Nähere Umstände seien vorerst nicht bekannt.

Die Kripo ermittelt "in alle Richtungen", ein Selbstmord sei auch nicht ausgeschlossen. Die Frau war Montagmittag als vermisst gemeldet worden, es soll sich um eine Geheimprostituierte handeln. Wie die Frau in das Waldgelände nahe der Autobahnraststätte gekommen war, sei ebenfalls unklar. (APA)

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