Basketball: USA scheffeln auch in China

29. Oktober 2002, 11:48
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Die NBA vor dem Start in die neue Saison

New York - Den NBA-Titel werden vermutlich auch diesmal Basketballer aus der Western Conference holen, als erster Herausforderer von Titelverteidiger Los Angeles Lakers gelten die Sacramento Kings. Die Eastern Conference darf trotzdem mitspielen, die Saison beginnt am Dienstag. "Der Osten liegt nur beim Blick auf die Zeitzonen voran", meint Sporting News. Die Lakers, zuletzt dreimal in Serie und insgesamt 14-mal Champion, setzten auf Shaquille O'Neal und Kobe Bryant, Head-Coach ist immer noch der legendäre Phil Jackson. O'Neal eröffnete den Psycho-Krieg mit den Sa- cramento Kings: "Die Queens haben nicht das Zeug zum Titel, weil sie die Antwort auf Kobe und mich nicht kennen." Der 40-jährige Michael Jordan ist übrigens immer noch für die Washington Wizards tätig, er plant sporadische Einsätze.

Die Liga trotzt der Wirtschaftskrise. "Das Interesse hat rund um den Globus ein nie da gewesenes Level erreicht", verkündete Commissioner David Stern bei seinem jährlichen Bericht zur Lage der Nation. Vor allem der lukrative Fernostmarkt hat es dem mächtigen NBA-Boss angetan. Nach der Verpflichtung des chinesischen Superstars Yao Ming (2,26 m) durch die Houston Rockets werden in Asien gleich zwölf Sender dessen Werdegang verfolgen und für steigenden Absatz von Fanartikeln sorgen. (red)

(DER STANDARD, PRINTAUSGABE 29.10. 2002)
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