LIF: "Todesurteil für Börse"

28. Oktober 2002, 16:31
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Die Liberalen sehen eine "Katastrophe für den österreichischen Kapitalmarkt" - Industrielle: Vorwahl-Luftballon

Wien - Die Vorstöße der SPÖ, ÖVP und Grüne in Richtung Tobin-Steuer ernteten nicht nur Zustimmung.

Die Liberalen (LIF) sprachen von einer "Katastrophe für den österreichischen Kapitalmarkt", würde diese Steuer Wirklichkeit. Für die Wiener Börse würde dies einem Todesurteil gleichkommen, so LIF-Bundessprecher Alexander Zach. Eine Tobin-Steuer würde laut LIF internationale Spekulationen nicht verhindern, dafür aber wichtige Transaktionen von Unternehmen und Nationalbanken erschweren.

Innerhalb der ÖVP hat am Montag auch der Industriellen-Chef Lorenz Fritz seine Skepsis geäußert. Er sprach bei einer Pressekonferenz von einem "Vorwahl-Luftballon", der in der Praxis nicht umsetzbar sei.(APA)

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