Industrielle wollen Schwarz-Rot

28. Oktober 2002, 18:26
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Reformkurs wäre am besten abgesichert

Wien - Der Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV) Lorenz Fritz hat sich am Montag für eine große Koalition unter VP-Führung ausgesprochen. Im Februar 2000 gehörten Spitzenvertreter der Industrie, so auch Fritz, zu den stärksten Befürwortern der schwarz-blauen "Wende".

"Zweifacher Vorteil"

Schwarz-Rot habe gegenüber Rot-Schwarz den "zweifachen" Vorteil, so Fritz, dass sich eine Regierung unter ÖVP-Führung stärker einem Reformkurs verpflichtet fühlen würde und SP-Chef Alfred Gusenbauer als Regierungschef seine Partei nicht "stark genug modernisieren" könnte.

Eine Fortsetzung von Schwarz-Blau sei derzeit höchst fraglich und hänge maßgeblich vom weiteren, nicht einschätzbaren Verhalten des Kärntner Landeshauptmannes Jörg Haider ab, meinte Fritz. (miba, DER STANDARD, Printausgabe 29.10.2002)

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