Österreich: Solidarische Gesellschaft?

28. Oktober 2002, 14:58
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Die Zukunfts- und Kulturwerkstätte lädt ein zu einem Diskussionsabend

Österreich auf dem Scheideweg
Solidarische Gesellschaft?

mit: Präsident Franz Küberl, Caritas Österreich

Gesprächsleitung: Mag. Lydia Ninz, Journalistin

Der österreichische Sozialstaat ist gehörig unter Druck geraten. Mit dem Schlagwort „Nulldefizit“ wurde in den letzten 2 1/2 Jahren versucht, ein höchst umstrittenes Ergebnis zu erzielen: Die Sozialleistungen wurden gekürzt oder gestrichen, das soziale Netz wurde stetig ausgehöhlt. Unter der Devise der so genannten „Treffsicherheit“ wurde Politik gemacht, die Vermögende begünstigt und sozial Schwache benachteiligt. Vielen Organisationen, die sich in Österreich für ein solidarisches Miteinander stark machen, wurde das Leben schwer gemacht.

Wie steht es nun um die solidarische Gesellschaft in Österreich? Wie hoch im Kurs steht dieser Grundsatz, wenn es um die zukünftige Gestaltung des Sozialstaats oder etwa die Integrationspolitik im Speziellen geht? Ein Rückblick auf die letzten 2 1/2 Jahre, eine Momentaufnahme und ein Blick in die Zukunft sollen Antwort auf diese Fragen geben. (Ankündigung/red)

Dienstag, 5. November 2002, 19 Uhr

Im Veranstaltungskeller der Zukunftswerkstätte, Schönlaterngasse 9, 1010 Wien

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