Österreich will schneller Surfen

28. Oktober 2002, 14:48
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37 Prozent der österreichischen Internetuser wünschen sich ADSL-Anschluss - Schnellere Verbindung wäre für viele Grund für Wechsel des Anbieters

37 Prozent der österreichischen Internet-User wünschen sich einen ADSL-Breitband-Internet-Anschluss, 36 Prozent einen Kabel-Anschluss. Dies geht aus einer aktuellen Umfrage des Online-Marktforschers marketagent hervor, bei der 507 Internet-User befragt wurden. 36 Prozent der Befragten beurteilten ihren jeweiligen Internet-Anbieter mit der Schulnote "sehr gut", drei Viertel halten einen Provider-Wechsel innerhalb des nächsten halben Jahres als zumindest "eher unwahrscheinlich".

Bekanntheit

Die Telekom Austria ist laut Umfrage mit einer gestützten Bekanntheit von 87 Prozent der bekannteste heimische Internet-Anbieter, gefolgt von UTA/Netway (80,6 Prozent) und T-Online (76,8 Prozent). Der Funknetzbetreiber Metronet bildet mit einer Bekanntheit von 6,4 Prozent das Schlusslicht unter den 16 abgetesteten Anbietern. Zum sympathischsten Anbieter wurde der oberösterreichische Kabel-Anbieter Liwest von den Befragten gekürt, gefolgt von UPC Telekabel und Telekom Austria.

Motive

Potenzielle Beweggründe für einen Wechsel des Internet-Anbieters sind laut Umfrage eine schnellere Verbindung (64,2 Prozent), niedrigere Pauschalgebühren (57,1 Prozent) und niedrigere Verbindungs-Gebühren (42,6 Prozent). Eine detailliertere Abrechnung hat hingegen für nur 12,2 Prozent ein Wechselanreiz-Potenzial. (APA)

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