Terrorexperte ortet Verbindungen zwischen Moskauer Geiselnehmern und El Kaida

28. Oktober 2002, 08:44
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"Geradezu klassisches Beispiel" für internationalen Terrorismus

Berlin - Die Geiselnehmer von Moskau haben nach Ansicht eines deutschen Terrorismusexperten enge Verbindungen zum Terrornetzwerk El Kaida gehabt. Es gebe "klare Indizien", die darauf schließen ließen, sagte der Terrorismusexperte Rolf Tophoven am Sonntag im Nachrichtensender n-tv. Der Onkel des ermordeten tschetschenischen Kommandochefs, Arbi Bajarew, habe 1998 nach eigenen Aussagen "von einem arabischen Freund" 30 Millionen Dollar (30,7 Mill. Euro) dafür bekommen, dass er drei britische und einen niederländischen Staatsbürger ermordete.

Westliche Geheimdienste gingen davon aus, "dass dieses Geld von Osama bin Laden gekommen ist", sagte Tophoven. Die Geiselnahme von Moskau sei "ein geradezu klassisches Beispiel" für den internationalen Terrorismus. Durch den Anschlag sei "die Tschetschenien-Frage wieder auf die Agenda der Weltöffentlichkeit" gehoben worden.(APA/AFP)

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