Innenminister Mitteleuropas beraten über illegale Einwanderung

28. Oktober 2002, 07:57
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Treffen von zehn Ressortchefs in Slowenien - "Koalition für Unterbrechung krimineller Kanäle" auf dem Balkan geplant

Laibach - Innenminister aus zehn mittel- und südosteuropäischen Ländern beraten seit Sonntagabend im slowenischen Schloss Brdo bei Kranj über den gemeinsamen Kampf gegen illegale Einwanderung und Kriminalität auf dem Balkan. Auch Innenminister Ernst Strasser (V) nimmt auf Einladung seines slowenischen Amtskollegen Rado Bohinc am Treffen teil. Bohinc erklärte gegenüber, er werde sich dafür einsetzen, dass eine "Koalition für die Unterbrechung aller krimineller Kanäle" auf dem Balkan entsteht. Es gehe nicht nur um illegale Migration, sondern auch um Drogen- und Waffenschmuggel und andere kriminelle Tätigkeiten.

Am Montag soll in Brdo bei einer Konferenz über das Thema beraten werden. Einige der Minister begannen bereits am Sonntagnachmittag mit den bilateralen Gesprächen. Gearbeitet wurde auch an einer gemeinsamen Erklärung, die Montagnachmittag bei einer Pressekonferenz veröffentlicht wird.(APA)

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