Förderpläne für Frauen

27. Oktober 2002, 21:52
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Viele Kindergartenplätze

Ein Frauenministerium verspricht die SPÖ in ihrem Frauenwahlprogramm, dessen zentraler Bestandteil die Eigenständigkeit der Frauen auf Basis eigener Berufstätigkeit ist. Als Maßnahmen dafür will die SPÖ: Berufsorientierung und Weiterbildung fördern, eine Frauenqualifizierungsoffensive starten und mit verbesserten Gleichbehandlungsgesetzen Frauen beim beruflichen Fortkommen unterstützen. Die Einkommensschere zwischen Männern und Frauen soll durch verbindliche Gleich- stellungspläne in den Unternehmen und durch gezielte öffentliche Auftragsvergaben an Unternehmen mit Frauenförderplänen geschlossen werden.

Ein Punkt im Frauenwahlprogramm richtet sich speziell an Migrantinnen: Ausländerinnen, die im Zuge der Familienzusammenführung nach Österreich kommen, sollen (im Gegensatz zu derzeit) sofort das Recht erhalten, berufstätig zu sein.

Kinderbetreuung soll in Kindergärten mit bedarfsgerechten Öffnungszeiten möglich sein. 100.000 Kinderbetreuungsplätze sollen geschaffen werden. Das Kindergeld will die SPÖ umbauen: Mütter und Väter sollen kürzer und mit mehr Geld oder länger und mit weniger Geld beim Kind bleiben können. (DER STANDARD, Printausgabe, 28.9.2002)

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