Unerlaubte Anzeigen und Spots

27. Oktober 2002, 15:49
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Boris Becker klagt T-Online auf über fünf Millionen Euro

Nach seiner Verurteilung wegen Steuerhinterziehung klagt Boris Becker jetzt seinerseits: Den Internetprovider T-Online, weil dieser ihn angeblich ohne Erlaubnis als Werbefigur eingesetzt hat. Beckers Sprecher Robert Lübenoff dementierte unterdessen, dass der Ex-Tennisstar für seine freiwillige Steuernachzahlung von 3,1 Millionen Euro einen Kredit aufgenommen hätte.

Lübenoff bestätigte am Samstag einen entsprechenden Bericht des Nachrichtenmagazins "Focus". Es handle sich um eine Schadensbemessungsklage über mehr als fünf Millionen Euro, nachdem Becker in erster Instanz Recht bekommen habe. Laut "Focus" versucht der Leimener insgesamt 5,8 Millionen Euro bei der Telekom-Tochter zu holen. Die umstrittenen TV-Spots und Zeitungsanzeigen waren 1999 und 2000 verbreitet worden. (APA/AP)

  • Boris Becker in Aktion mit Werbepartner AOL.
    foto: aol deutschland

    Boris Becker in Aktion mit Werbepartner AOL.

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