Tirol: Anseilknoten wurde tödliches Verhängnis

27. Oktober 2002, 12:13
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Deutscher stürzte acht Meter in die Tiefe

Innsbruck - Ein Anseilknoten ist einem Deutschen im Alpenvereinsklettergarten Martinswand bei Zirl (Bezirk Innsbruck-Land) am Nationalfeiertag zum tödlichen Verhängnis geworden. Der Urlauber stürzte acht Meter bis zum Wandfuß ab und starb Stunden später im Krankenhaus.

Der 57-Jährige aus Garmisch-Partenkirchen und seine 17-jährige Tochter waren mehrere Routen bis zum Schwierigkeitsgrad "6" geklettert. Gegen 14.30 Uhr gab der Mann seiner Tochter, die ihn sicherte, vom obersten Punkt einer Route das Kommando zum Ablassen. Plötzlich löste sich laut Gendarmerie aus ungeklärter Ursache der Anseilknoten und der Kletterer stürzte in die Tiefe.

Der Deutsche erlitt unter anderem ein Schädel-Hirn-Trauma. Er starb gegen 19.20 Uhr in der Universitätsklinik Innsbruck. (APA)

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