Europäisches Hilfsprogramm für die Telekombranche

27. Oktober 2002, 11:12
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Der französische Staatspräsident Chirac will EU-weite Unterstützung und kritisiert hohe UMTS-Kosten

Frankreich hat sich für ein europaweites Hilfsprogramm für die krisengeschüttelte Telekommunikationsbranche Europas ausgesprochen. "Mehr als 200.000 Arbeitsplätze sind bei Betreibern und Ausrüstern weggefallen", sagte der französische Staatspräsident Jacques Chirac am Freitagabend in Brüssel nach Abschluss des EU-Gipfels.

Kritik an UMTS-Kosten

Er kritisierte im besonderen die hohen Kosten, die Unternehmen für den Erwerb von UMTS-Lizenzen zahlten. Chirac regte Vorschläge der EU-Kommission an, die auf dem Frühjahrsgipfel der EU-Staats- und Regierungschefs im März 2003 besprochen werden könnten. "Man kann nur auf europäischer Ebene handeln", sagte Chirac.(APA/dpa)

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