Krenn: Entscheidung zwischen Christentum und Islam fällig

27. Oktober 2002, 16:41
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St. Pöltner Bischof warnt vor "Brüssler Freimaurern" und fordert: "Europa muss christlich sein"

Wien - Der St. Pöltner Bischof Kurt Krenn lässt im neuen "profil" wieder einmal mit scharfen Worten zum Islam aufhorchen. "Der Islam ist nicht stärker, sondern fanatischer. Und er ist jedenfalls nicht die richtige Religion. Wir wissen, dass wir die wahre Religion sind und aus dieser Gewissheit heraus gehen wir die Auseinandersetzung mit dem Islam an", meinte er laut einer Vorausmeldung vom Sonntag auf die Frage, ob der starke Zuwachs der moslemischen Glaubensrichtung in Österreich nicht auch mit dessen Stärke zu begründen sei.

Schon im August hatte Krenn mit der Aussage "zwei Türkenbelagerungen gab es schon, die dritte haben wir jetzt" für heftige Kritik gesorgt. Im "profil" erklärt er nun angesichts der jüngsten Daten zur Volkszählung 2001: In Wien sei wieder eine große Entscheidung zwischen Christentum und Islam fällig sei, "ob in ein paar Jahren oder mehr, kann man nicht sagen. Aber wir möchten nicht, dass sich das so entwickelt."

Im Zusammenhang mit der EU-Erweiterung tritt Krenn gegen das "verordnete Credo aus Brüssel für eine agnostische Union" auf. "Das sind die alten Freimaurer", meint der Kirchenmann - und fordert: "Europa muss christlich sein." (APA)

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    Kurt Krenn: "Europa muss christlich sein"

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