Scharfschützen-Treffen in Texas

26. Oktober 2002, 16:21
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Medienverbot beim "Sniper's Challenge"

Fort Worth/Texas - Im US-Bundesstaat Texas hat an diesem Wochenende das jährliche so genannte Sniper-Treffen begonnen, bei dem sich 80 Scharfschützen in verschiedenen Disziplinen messen. Vor dem Hintergrund der blutigen Mordserie im Großraum Washington sind bei der "Sniper's Challenge" in diesem Jahr jedoch keine Medien und nur wenige Zuschauer zugelassen.

Der Brite Bill Davison, dem der 250 Hektar große Schießplatz Tac Pro Shooting Center in Erath County gehört, erklärte zu Beginn: "Scharfschützen sind keine Asozialen oder Geheimniskrämer. Die meisten unserer Teilnehmer kommen vom Militär oder von der Polizei". Davison selbst lernte sein "Handwerk" nach eigenen Angaben bei den Royal Marines.

In den USA existiert eine kleine, aber gut ausgerüstete Gemeinde von aktiven Scharfschützen und Fans. Man trifft sich auf Kursen, Wettbewerben und Camps. Spezielle Gewehre für Scharfschützen und gute Zielfernrohre sind teuer. Das PSG-1 vom deutschen Hersteller Heckler&Koch kostet beispielsweise in den USA mehr als 9.000 Dollar (9.218 Euro). (APA/dpa)

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