Endlich Diplomaten-Zutritt zu Spitälern

27. Oktober 2002, 11:20
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Nach Auskunft des österreichische Botschafters hat sich die Kooperationsbereitschaft der Behörden gebessert

Moskau - Die Moskauer Behörden haben ausländischen Vertretungsbehörden Zutritt zu den Spitälern bekommen, in denen die Überlebenden der Befreiungsaktion nach dem Geiseldrama untergebracht sind. Laut Auskunft eines Sprechers der österreichischen Botschaft in Moskau, Wolfgang Banyai, hat eine österreichische Delegation, darunter ein Arzt, nun von den russischen Behörden die Erlaubnis zum Zutritt zu den Spitälern bekommen. Allerdings wisse man noch immer nicht, in welchem Spital sich die Österreicherin Emilia Predova-Uzunov (Schreibweise laut ihrem österreichischen Pass) aufhält. Russische Behörden und die österreichische Delegation seien gerade dabei, das Krankenhaus der Österreicherin zu lokalisieren, so der Sprecher.

Banyai stellte im Gespräch mit der APA auch klar, dass er zuvor nicht von "Starrsinnigkeit russischer Behörden" gesprochen habe (wie in einer APA-Meldung Sonntag früh missverständlich zitiert wurde), sondern einzig von "mangelnder Kooperationsbereitschaft russischer Behörden am gestrigen Tag". Diese Kooperationsbereitschaft habe sich allerdings im Laufe des heutigen Vormittags wesentlich gebessert, betonte der Botschaftssprecher. (APA)

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