Lastwagenfahrer gab entscheidenden Tipp zur Festnahme

25. Oktober 2002, 18:55
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Der "Held von Washington" will Belohnung mit den Opferfamilien teilen

Washington - Über Nacht ist der Chauffeur R. Lantz zum Helden geworden, doch sein neuer Status bereitet dem Lastwagenfahrer Unbehagen. Lantz aus Ludlow (US-Bundesstaat Kentucky), der am Donnerstag der Polizei den entscheidenden Tipp zur Festnahme der beiden mutmaßlichen Heckenschützen von Washington gegeben hatte, gab sich am Freitag bei seinen ersten öffentlichen Auftritten bescheiden.

Die ausgesetzten 500.000 Dollar (510.000 Euro) Belohnung wolle er mit den Familien der Opfer teilen, sagte der angehende Rentner. Er habe die Belohnung nicht allein verdient, da sei er sich mit seiner Frau einig, sagte Lantz im TV-Sender NBC.

"Diese Viertelstunde kam mir sehr lang vor"

Der angehende Rentner hatte der Polizei den Standort des Chevrolet Caprice auf einem Parkplatz gemeldet, in dem die beiden Verdächtigen festgenommen wurden. Bis zum Eintreffen der Polizei habe er die Ausfahrt blockiert und das parkende Auto beobachtet. "Diese Viertelstunde kam mir sehr lang vor", erzählte Lantz. Aber: "Ich bin kein Held - ich habe lediglich getan, was getan werden musste", meinte er. (APA/Reuters)

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