Neues Schröder-Chirac-Treffen abseits des Gipfels

25. Oktober 2002, 17:43
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Bilaterale Gespräche offenbar um Einigung im Agrarstreit noch einmal zu überarbeiten

Brüssel - Deutschlands Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) und der französische Präsident Jacques Chirac haben sich am Freitagnachmittag am Rande des EU-Gipfels in Brüssel erneut zu bilateralen Gesprächen getroffen, offenbar um ihre Einigung im Agrarstreit vom Vortag noch einmal zu überarbeiten. Schröder und Chirac hätten nach diesem Treffen versichert, sie seien sich nun einig, sagte die finnische Präsidentin Tarja Halonen.

Keine Einzelheiten

Einzelheiten gab Halonen nicht bekannt. Aus diplomatischen Kreisen verlautete, es sei um Meinungsverschiedenheiten um die genaue Summe gegangen, die für die Agrarausgaben ab 2006 höchstens bereit gestellt werden solle.

Frankreich und Deutschland hatten sich am Donnerstag geeinigt, dass die Agrarausgaben ab 2007 nicht mehr steigen sollen. Einen Ausgleich sollte es allerdings für die Preissteigerungen geben. Nach Angaben von Deutschlands Außenminister Joschka Fischer (Grüne) einigten sich Berlin und Paris am Freitag auf einen Ausgleich in Höhe von 1,5 Prozent jährlich. (APA)

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