Rugby: Trockene Briten

25. Oktober 2002, 17:00
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Neuer Sponsorvertrag motiviert zu Aktion Scharf bei Trunkenheit am Steuer

Wien - Trunkenheit am Steuer wird Spielern des Teams Großbritannien und Angestellten der britischen Rugby League in Zukunft teuer zu stehen kommen. Übeltäter müssen ab sofort zusätzlich zu strafrechlichen Konsequenzen auch mit disziplinarischen Maßnahmen von Seiten der Liga rechnen. "Die Vorgabe nicht betrunken Auto zu fahren wird in die Verträge aller Teamspieler, Trainer und sonstiger Betreuer aufgenommen," verkündete RFL-Vorsitzender Richard Lewis.

Der Grund für diese außergewöhnliche Maßnahme? Ein Sponsor-Deal des Verbandes mit dem britischen Verkehrsministerium. Die drei Matches umfassende Testserie gegen Neuseeland im November wird unter dem Motto "Think!...Don't Drink Drive" Teil einer Verkehrssicherheits-Kampagne sein. Die Peinlichkeit, Trockenheit promotende Spieler oder sonstige Verbandsmitarbeiter, könnten betrunken erwischt werden, soll da natürlich unter allen Umständen vermieden werden. Immerhin lukriert man aus dem Vertrag mit dem Ministerium über 100.000 Pfund, angeblich mehr als doppelt so viel, als man im Vorjahr für die Matchserie gegen Australien einnahm. Der damalige Sponsor? Biergigant Guinness ... . (rob)

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