ÖGB: "Keinesfalls genug"

25. Oktober 2002, 14:03
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Anhebung in Höhe der Inflationsrate von 2,1 Prozent verlangt

Wien - "Keinesfalls genug" sind für die ÖGB-PensionistInnen die am Freitag von der Pensionskommission festgelegte Anhebung der Pensionen um 0,5 Prozent. Für Johann Schmölz, Vorsitzenden der ÖGB-PensionistInnen, ist die Abgeltung der Teuerung von 2,1 Prozent "ein Muss". Von der Einmahlzahlung würden sich die PensionistInnen nicht blenden lassen, so Schmölz in einer Aussendung. Auch für SPÖ-Seniorensprecher Helmut Dietachmayr sind die 0,5 Prozent "absolut unzureichend". Auch er verlangt eine Anhebung zumindest in Höhe der Inflationsrate.

Eine Pensionserhöhung unter der Inflationsrate wäre eine Pensionskürzung, so Dietachmayr in einer Aussendung. Unbedingt erforderlich sei vielmehr eine dauerhafte Anhebung der Pensionen. "Da helfen auch nicht die geplanten Tricks von Sozialminister Haupt über Wertsicherung und Einmalzahlung die Pensionisten beruhigen zu wollen". (APA)

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