Grasser sieht seinen Weg in die Privatwirtschaft "vorprogrammiert"

24. Oktober 2002, 19:33
19 Postings

Kein Angebot von welcher Partei auch immer - Mit Kommentar

Wien - Finanzminister Karl-Heinz Grasser (F) hat am Donnerstag in seiner gemeinsamen Bilanzpressekonferenz mit Finanzstaatssekretär Alfred Finz (V) bekräftigt, dass er die Politik verlassen werde. "Die Wahrscheinlichkeit, dass ich auch weiter hier Finanzminister bin, ist eine sehr sehr niedrige. Der Weg in die Privatwirtschaft ist vorprogrammiert", so der Minister. Angebote von Parteien habe er nicht, nur die FPÖ habe ihn gebeten, im Wahlkampf tätig zu sein: "Und Sie wissen, dass ich das aus den nämlichen Gründen nicht tun werde."

Eine Entscheidung über seine Zukunft will Grasser bis Weihnachten fällen. Er könne aus "mehreren sehr guten Angeboten" auswählen. Die bisherigen öffentlichen Spekulationen dazu wies er allerdings als falsch zurück.

Einen möglichen Nachfolger könne er nicht benennen, auch wenn die FPÖ in der Regierung bleiben sollte. Für die anderen Parteien könne er nicht sprechen. Und: "Sie werden Verständnis haben, dass ich für meine Partei schon gar nicht sprechen will." (APA)

  • Bild nicht mehr verfügbar
Share if you care.