Computerlektüre: Wirtschaftskriminalität im Internet

28. Oktober 2002, 11:26
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Geschäftsrisiken durch Computermissbrauch und Datenspionage

Seit Ende des Kalten Krieges haben die meisten Spione "neue" Aufgaben und werden auf Wirtschaftsunternehmen angesetzt. Erinnert sei nur an den amerikanischen Spionagedienst NSA oder das Abhörsystem Echolon. Im Gegensatz zu Hackern arbeiten die Profis hervorragend getarnt und verfügen über riesige Budgets. Die Folge: Großunternehmen verlieren Ausschreibungen in Milliardenhöhe, weil ihre Konkurrenten präzise über Firmeninterna informiert sind. Mittelständler und Kleinunternehmen wundern sich, dass Konkurrenten mit Neuentwicklungen regelmäßig einen Schritt schneller vor ihnen auf dem Markt sind. Wie hat ein britischer Manager einmal gegenüber seinem deutschen Kollegen bemerkt: "That is business, too!"

In "Wirtschaftskriminalität im Internet" hat der Autor alle bekannt gewordenen Spionageaktionen der letzten Jahre untersucht. Mit der Schilderung vieler konkreter Fälle der letzten Jahre will dieses Buch informieren und aufklären. Die enthaltenen Interviews sowie zahlreiche Informationen und Zitate von Tätern, Opfern und Verfolgern sind exklusiv und authentisch.

Einblicke

Das Buch gibt Einblicke in die Vorgehensweise von Agenten, Spionen und Hackern im Bereich der Wirtschafts-/Computerkriminalität.

Das Werk stammt aus der Feder von Frank Hartmann und ist im dwd-Verlag erschienen.

Das Inhaltsverzeichnis kann hier online betrachtet werden.(red)

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