Palästinensern wird neuer US-Friedensplan vorgelegt

24. Oktober 2002, 13:40
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Burns lehnt Treffen mit Arafat ab - Sharon hält Plan für "einseitig"

Jericho/Jerusalem - Der US-Nahost-Sondergesandte William Burns hat am Donnerstag in Jericho im Westjordanland führenden palästinensischen Vertretern den neuen US-Friedensplan erläutert. Wie der israelische Rundfunk berichtete, sprach Burns mit Parlamentspräsident Ahmed Korei (Abu Ala), Kommunalminister Saeb Erekat, Planungsminister Nabil Shaath, Finanzminister Salam Fayed und Informationsminister Yasser Abed Rabbo. Ein persönliches Treffen mit Präsident Yasser Arafat hatte der US-Gesandte abgelehnt.

US-Plan ist Sharon zu "einseitig"

Der sechsseitige US-Plan fordert als Voraussetzung für die Errichtung eines unabhängigen palästinensischen Staates ein Ende palästinensischer Anschläge, die Reform der Autonomiebehörde, einen israelischen Siedlungsstopp in den besetzten Gebieten und den Abzug Israels aus den wiederbesetzten Autonomiegebieten sowie eine Verbesserung der humanitären Lage der Palästinenser. Der israelische Ministerpräsident Ariel Sharon hat den Vorschlag als "einseitig" kritisiert. (APA)

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