Zwei Kärntner wollen Todeswüste in China durchwandern

24. Oktober 2002, 20:21
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Bisher ist es niemandem gelungen die gewaltige Sandwüste Taklamakan im Alleingang zu durchqeren

Klagenfurt - Zwei Kärntner wollen schaffen, was bisher noch niemand gelungen ist: Hubert Galautz (43) und Norbert Tschinderle (40) aus Villach wollen im nächsten Jahr im Alleingang ein Teilstück der Taklamakan im Alleingang durchqueren.

Viele Expeditionen scheiterten

Die Taklamakan ist eine gewaltige Sandwüste im Westen Chinas, in die sich selbst Reinhold Messner nur mit einer unterstützenden Kamelkarawane vorgewagt hatte. Sie gilt als Todeswüste, weil der bekannte schwedische Asien-Forscher Sven Hedin im Jahr 1895 seine gesamte Expedition verloren hatte und selbst gerade mit einem Begleiter entkommen war. Im Jahr 2000 ereilte den österreichischen Wüstengeher Bruno Baumann ein ähnliches Schicksal, als er auf Hedins Spuren fünf seiner sieben wertvollen Kamele sterbend zurücklassen musste.

Galautz und Tschinderle wollen mit ihrem Marsch neue Maßstäbe setzen: "Wir wollen die Durchquerung der Taklamakan aus eigener Kraft und ohne Tragtiere schaffen." Sie haben bereits mehrere Wüsten in Asien, Afrika und Südamerika durchquert. (APA)

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