Centre Pompidou zeigt Neuzugänge

23. Oktober 2002, 12:06
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Braque, Picasso, Modigliani und Matisse - geschenkt

Paris - Vier bedeutende Werke von Braque, Picasso, Matisse und Modigliani, die vom Kunstsammler Alex Maguy Glass dem französischen Staat vermacht wurden, sind nunmehr im "Musee national d'art moderne" des Pariser Centre Pompidou zu sehen.

Wie die Museumsverwaltung mitteilte, handelt es sich bei den Werken um das Ölgemälde "Grand nu" (1908) von Georges Braque, um das Pastell "Jeune femme au chapeau rouge" (1921) von Pablo Picasso, um das "Portrait de Gaston Modot" (1918) von Amadeo Modigliani und um das Ölgemälde "Nature morte a la chocolatiere" (um 1900) von Henri Matisse.

Alexandre Glass kam 1906 in Polen zur Welt und emigrierte 1920 nach Frankreich, wo er unter dem Namen Alex Maguy ein Modehaus schuf und gleichzeitig bereits seine Kunstsammlung begann. Während der Nazi -Besetzung wurde Maguy Glass verhaftet und interniert. Ihm gelang allerdings die Flucht, und er engagierte sich in der Widerstandsbewegung. 1955 eröffnete der Modeschöpfer und Kunstliebhaber die "Galerie de l"Elysee", in der er zahlreiche Ausstellungen von Impressionisten und Gegenwartskünstlern organisierte. Maguy Glass setzte seine Sammlertätigkeit bis zu seinem Tod im Jahre 1999 fort. (APA)

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