Transitgegner gaben Inntalautobahn um 23.30 Uhr wieder für Verkehr frei

26. Oktober 2002, 09:00
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Die befürchteten Staus blieben großteils aus

Innsbruck - Nach rund zwölf Stunden haben Transitgegner am Samstag gegen 23.30 Uhr die Tiroler Inntalautobahn bei Vomp wieder für den Verkehr freigegeben. Die befürchteten größeren Verkehrsbehinderungen waren ausgeblieben. Die Veranstaltungen in Salzburg und Tirol verliefen ohne Zwischenfälle.

Unter anderem forderten die Blockadeteilnehmer die Beibehaltung der mengenmäßigen Beschränkung der Transitfahrten durch Österreich, die mit Auslaufen des Transitvertrages 2003 wegfällt. Außerdem sollen generelle Nachtfahrverbote für eine dauerhafte Schadstoffentlastung erlassen werden.

Ähnliche Aktionen fanden am Nachmittag auch auf der Tiroler Felbertauern- und der Fernpass-Straße sowie auf der Tauernroute in Salzburg statt. Zu Behinderungen kam es lediglich bei der Ableitung der Inntalautobahn in den Abendstunden bei Vomp. Dort hatte sich ein rund vier Kilometer langer Rückstau gebildet. Grund dafür dürften vom Brenner kommende Lkw-Fahrer gewesen sein, vermutete ein Sprecher der Landes-Verkehrsinfozentrale. (APA)

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