Plastikgeld hilft dem SOS-Kinderdorf

22. Oktober 2002, 19:59
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"Charity-Card" nun auch in Österreich

Wien - Hermann Gmeiner, den Begründer der SOS-Kinderdörfer hätte es gefreut: Mit der ersten "Charity Card" von Diners Club gehört nun auch Österreich zur internationalen Liga der "karitativen Kreditkartenwohltäter".

Wer mit der neuen "SOS-Kinderdorf"-Karte bezahlt, spendet bei jedem Einkauf automatisch einen bestimmten Teil der Kaufsumme. Der genaue Prozentsatz wurde nicht bekanntgegeben. Wilfried Vyslozil von SOS-Kinderdorf: "Bei Charity Cards in anderen Ländern liegt die Spanne zwischen 0,1 und 0,7 Prozent. Wir erhalten aber viel mehr". Auch von der Jahresgebühr für die Karte (54 Euro) kommt die Hälfte Kinderdorf-Projekten zugute. Das aktuellste, derzeit laufende Projekt ist der Bau eines SOS-Kinderdorfes in Bharatpur in Nepal.

Es soll aber auch ein jüngeres Spenderpublikum angesprochen werden. Die Österreicher werden nämlich erst gegen Ende 40 spendenfreudig. Vyslozil abschließend: "Wir wollen Gutes tun besonders komfortabel machen." (red/DER STANDARD, Printausgabe, 23.10.2002)

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