Rad: Sechs Monate Sperre für Rucker

22. Oktober 2002, 17:13
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Verband ahndet Dopingvergehen - Fall Buxhofer vertagt

Wien - Die Anti-Doping-Kommission des Österreichischen Radsportverbandes (ÖRV) hat am Dienstag die Doping-Vergehen von Matthias Buxhofer und Stefan Rucker verhandelt. Während der Fall Buxhofer (wurde während der Dänemark-Tour positiv auf Norandrosteron getestet) vertagt wurde, weil dessen Anwalt neue Beweismittel einbringen will, wurde Rucker schuldig gesprochen. Der steirische Nachwuchsfahrer wird für sechs Monate gesperrt und muss 1.000 Franken (681 Euro) Strafe zahlen. Außerdem wird er nachträglich für den Oberösterreich-GP der U 23, den er gewonnen und bei dem er die positive Dopingprobe (Ephedrin) abgeliefert hatte, disqualifiziert.

Eine zweijährige Sperre wäre möglich gewesen, das Vorliegen glaubhafter Milderungsgründe führte aber zur Reduktion der Strafe. Rucker kann gegen das Urteil Berufung einlegen.

Der Fall Buxhofer, der unter Ausschluss der Öffentlichkeit verhandelt wird, wurde vertagt, weil der Anwalt des Sportlers neue Beweismittel einbringen will.

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