Schnellster Rennfahrer der Welt nach Unfall gestorben

22. Oktober 2002, 10:10
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Seil an Bremsschirm gerissen - Nolan White überschlug sich

Der schnellste Rennfahrer der Welt ist tot. Der 71 Jahre alte Nolan White erlag drei Tage nach einem schweren Unfall seinen Verletzungen, wie die Universitätsklinik in Salt Lake City im US-Bundesstaat Utah am Montagabend (Ortszeit) mitteilte. Der Amerikaner hielt den Geschwindigkeitsweltrekord für radangetriebene Fahrzeuge: Er erreichte im Juli vergangenen Jahres ein Tempo von mehr als 664 km/h.

White verunglückte am Donnerstag mit seinem zweimotorigen Rennwagen auf der Meilenstrecke Bonneville Salt Flats, als das Seil seiner drei Bremsschirme während der Öffnung riss. Der Wagen kam bei einer Geschwindigkeit von 563 Stundenkilometern von der Strecke ab und überschlug sich.

Welrekord: 724 Kilometer pro Stunde

Der Rennfahrer wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus in Wendover gebracht und später per Hubschrauber nach Salt Lake City verlegt. Dort starb er am Sonntag.

White hatte mehr als 40 Jahre Erfahrung im Motorsport. Vergangenes Jahr brach er den damaligen Weltrekord seines Kollegen Al Teague, der 1991 eine Geschwindigkeit von mehr als 644 km/h erreicht hatte. In der vergangenen Woche wollte White seinen Rekord verbessern und 724 Kilometer pro Stunde schnell fahren. (APA/AP)

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