Rosie O´Donnell verklagt Gruner + Jahr

22. Oktober 2002, 09:44
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125 Millionen Dollar Schadenersatz wegen Vertragsbruch gefordert

Die frühere Talkmasterin Rosie O'Donnell hat den Verlag Gruner + Jahr USA wegen Vertragsbruch auf über 125 Millionen Dollar Schadenersatz (128,2 Millionen Euro) verklagt. Nach US-Medienberichten reichte die Entertainerin die Klage am Montag beim Supreme Court in Manhattan ein. Der Streit dreht sich um die Zeitschrift "Rosie", ein geplatztes Joint Venture zwischen O'Donnell und dem Verlag. Im November soll die Zeitschrift eingestellt werden.

Nach 18-monatiger Laufzeit war es zwischen den Geschäftspartnern in diesem Sommer zu einem Disput gekommen. O'Donnell warf dem Verlag vor, nicht mehr hinter ihren Visionen und Ideen zu stehen. Nachdem sie im vergangenen Monat bei einer Pressekonferenz erklärt hatte, dass sie das Magazin verlassen werde, verklagte Gruner + Jahr die Entertainerin Anfang diesen Monats wegen Vertragsbruchs auf Schadenersatz in Höhe von 100 Millionen Dollar (102,6 Millionen Euro)(der etat.at berichtete).

Der Verlag lastet ihr an, ihr Image von einer lustigen "Queen of Nice" (Königin der Nettigkeit) zu einer selbstproklamierten "Über Bitch" (Großes Miststück) geändert zu haben. Durch ihre negativen Äußerungen und ihr Verhalten habe sie ihre vertraglichen Pflichten verletzt und den Untergang der Zeitschrift bewirkt. O'Donnell wiederum wirft dem Verlag schlechtes Management und Einmischung in ihr redaktionelles Mitspracherecht vor. (APA/dpa)

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    Rosie O´Donnell sieht bei Gruner + Jahr einen Vertragsbruch und klagt

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