Sniper sorgt für Waffenumsatz

21. Oktober 2002, 19:45
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Waffengegner sprechen von einem Paradoxon

Der Kleine posierte mit einer Spielzeugpistole vor dem Eingang, der Herr Papa war am Wochenende auf dem Ausstellungsgelände der Waffenmesse in Del Mar (Kalifornien), um sich, wie Tausende andere Zivilisten, nach einer Handfeuerwaffe umzuschauen.

Seit den Morden des Snipers (Heckenschützen) im Raum Washington ist das Interesse an Waffen und Schießkursen in allen USA-Staaten sprunghaft gestiegen; paradoxerweise, sagen die Waffengegner. Sie argumentieren, gegen eine gezielte Kugel aus dem Hinterhalt helfe keine Pistole, sondern bestenfalls eine schusssichere Schutzweste. Aber auch die Verkäufe dieser Westen nehmen stark zu. (DER STANDARD, Printausgabe, 22.10.2002)

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