Ein Fels namens ÖSV

23. Oktober 2002, 17:27
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Trotz schlechter Wirtschaftslage kein Budget-Problem - Fast alles soll gewonnen werden

Wien - Der Weltcup-Auftakt in Sölden steht vor der Tür, Tipps und Prognosen über den Verlauf und Ausgang des am Wochenende mit zwei Riesentorläufen beginnenden Ski-Winters haben schon jetzt Hochsaison. Die Vorgabe diktierte ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel am Montag in Wien so: "Gesamtweltcupsieg bei Damen und Herren sowie bei der WM in St. Moritz sechs bis acht Medaillen."

Bemerkenswert ist, dass trotz der wirtschaftlich schlechten Lage der Skiverband sein Sport-Budget für alle Sparten mit etwa 9,45 Mio Euro halten konnte. Der Löwenanteil davon geht an die Alpinen. Das soll sichern, dass man in einer Saison, in der mit Hermann Maier und Renate Götschl zwei Top-Asse bis auf weiteres fehlen, wieder alle Ziel erreicht. Immerhin hat man mit Stephan Eberharter und Michaela Dorfmeister die Titelverteidiger in den eigenen Reihen.

Auch Alpinchef Hans Pum zählt die Verteidigung der Gesamt-Titel sowie den Nationencup zu den ganz großen Zielen, in Sachen WM in der Schweiz (1. bis 16. Februar 2003) ist der Alpin-Chef aber konkreter: "Ich sehe acht Medaillen als Ziel. Dass Österreich zum 14. Mal in Folge und zum 24. Mal insgesamt Sieger der Nationenwertung wird, bezweifelt auch Schröcksnadel nicht.

Mandl statt Frehsner

Trotz des Erfolgsbilanz im vergangenen Winter wurden 21 von 56 Trainer-Positionen umbesetzt. Die gravierendsten Änderungen: Herbert Mandl ist Nachfolger von Karl Frehsner als Rennsportleiter der Damen, bei den Herren übernahm Walter Hubmann vakante Position bei den Herren-Technikern. Der neue Gruppen-Coach im Slalom-Damenteam heißt Bernd Brunner. Die "Doping"-Vorfälle rund um die österreichischen Nordischen und den Schotten Alain Baxter haben dazu geführt, dass der ÖSV nun zwei hauptamtliche Ärzte beschäftigt. (APA/red)

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    Die Zwei: ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel (li) und Alpin-Rennsportdirektor Hans Pum

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