T-Systems - Österreich bleibt von Personalabbau verschont

21. Oktober 2002, 14:23
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2.500 Mitarbeiter in Deutschland müssen gehen, 1.000 in 19 weiteren Niederlassungen

Als "eines der wenigen Länder" im T-Systems-Konzern wird Österreich vom starken Personalabbau bei der Systemhaus-Tochter der Deutschen Telekom nicht betroffen sein. Dies bekräftigte Rudolf Kemler, T-Systems-Chef für Österreich und Osteuropa, am Montag gegenüber der APA. Weltweit will der Konzern von derzeit 43.500 Stellen bis Ende 2003 rund 3.500 abbauen - 2.500 davon in Deutschland, 1.000 weitere in 19 anderen internationalen Niederlassungen, erklärte Kemler. Der Konzern will damit rund eine halbe Milliarde Euro einsparen.

Ausbau

In Österreich werde man entgegen dem Trend den Personalstand bis Jahresende weiter ausbauen. Nach 714 Mitarbeitern zu Jahresbeginn werden laut Kemler bis Jahresende dank der guten Auftragslage rund 740 bis 750 Mitarbeiter bei T-System Austria beschäftigt sein. Trotz Flaute - Kemler rechnet mit einem Rückgang des IT-Gesamtmarkts um 10 Prozent - erwartet T-Systems Austria (hervorgegangen aus den Unternehmen debis, EDVg und Computer Austria) für heuer einen Umsatzanstieg von 191 auf rund 200 Millionen Euro. (APA)

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