Frauenförderung als Stütze für das Sozialsystem

21. Oktober 2002, 12:35
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ÖVP-Pühringer: Förderung der Chancengleichheit erhöht die Erwerbsquote

Linz - Durch die Zunahme der Erwerbstätigkeit sei eine langfristige Sicherung des Sozialsicherheitssystems zu erwarten und es scheine realistisch, eine Erhöhung der Erwerbsquote vor allem durch eine Anhebung der Frauenbeschäftigung anzustreben. Das stellten der oberösterreichische Landeshauptmann Josef Pühringer und sein Stellvertreter Franz Hiesl (beide V) in einer Pressekonferenz am Montag in Linz fest. Die Förderung der Chancengleichheit von Männern und Frauen stelle daher einen zentralen beschäftigungspolitischen Punkt des Aktionsplans für Beschäftigung dar.

4,4 Prozent mehr seit Beginn der Neunziger

Die Frauenerwerbsquote liegt in Oberösterreich laut Sonderauswertung der Mikrozensuserhebung aus dem Jahr 2001 durch die Abteilung Statistik des Landes Oberösterreich bei 65,4 Prozent, das bedeutet eine Zunahme um 4,4 Prozentpunkte seit Beginn der Neunzigerjahre. Die Teilzeitquote beträgt 34 Prozent gegenüber 20 Prozent im Jahr 1991. Bei den oberösterreichischen Männern beträgt die Erwerbsquote 85,9 Prozent.

Wien liegt an der Spitze

Die bundesweit höchste weibliche Erwerbsbeteiligung weist Wien mit 69,2 Prozent auf gefolgt von Niederösterreich mit 65,7 Prozent. Oberösterreich liegt am dritten Platz. Es folgen Salzburg mit 65 und das Burgenland mit 64,9 Prozent. Unter dem Österreich-Durchschnitt von 64,5 Prozent liegen die Steiermark mit 61,9 Prozent, Vorarlberg mit 59,9 und Tirol sowie Kärnten mit jeweils 59,1 Prozent. (APA)

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