Russland verschiebt Sojus-Start zur ISS

21. Oktober 2002, 10:46
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Der Unfall im Weltraumbahnhof Plessezk zeigt noch Nachwirkungen

Moskau - Als Folge eines Raketen-Fehlstarts in der Vorwoche hat die russische Raumfahrtbehörde den Abflug eines bemannten Raumschiffs zur Internationalen Raumstation (ISS) verschoben. Die beiden russischen Kosmonauten und ihr belgischer Kollege sollen zwei Tage später als bisher geplant am 30. Oktober mit einer Sojus-Trägerrakete starten, wie ein Sprecher des Weltraumbahnhofs Baikonur am Montag nach Angaben der Agentur Itar-Tass mitteilte. Die Flugleitzentrale bei Moskau nannte den Starttermin "vorläufig".

Am 16. Oktober war eine unbemannte Sojus-Trägerrakete beim Start vom nordrussischen Weltraumbahnhof Plessezk explodiert. Nach ersten Erkenntnissen hatte ein Antriebsaggregat versagt. Die Russen Sergej Saletin und Juri Lontschakow sowie der Belgier Frank de Winne sollten ursprünglich am 28. Oktober zur ISS starten. (APA/dpa)

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