Pelzgeschäft in Klagenfurt ausgeraubt

21. Oktober 2002, 10:40
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Täter erbeuteten Ware im Wert von 100.000 Euro

Klagenfurt - Bisher unbekannte Täter haben Sonntag früh in Klagenfurt bei einem Kürschner eingebrochen. Obwohl sie gestört wurden, konnten sie mit Pelz- und Ledermänteln im Wert von mehr als 100.000 Euro flüchten.

Um 6.00 Uhr früh fuhren die Einbrecher mit einem gestohlenen Auto bei einem Pelzgeschäft in der Innenstadt vor. Mit einem Vorschlaghammer konnten sie die Sicherheitsglastür einschlagen, worauf die Alarmanlage anschlug. Ein Zeitungsausträger beobachtete den Einbruch, das dürften die Täter gemerkt haben, da sie rasch Jacken und Mäntel zusammenrafften und flüchteten. Man gehe davon aus, dass es sich um zwei Täter handelt, erklärte Walter Fischer von der Polizei Klagenfurt Sonntag früh.

Eine Fahndung wurde sofort eingeleitet, blieb aber vorerst erfolglos. Allerdings wurde das Fluchtfahrzeug in Velden (Bezirk Villach-Land) gefunden, die Männer dürften dort in ein anderes Auto umgestiegen sein.

Keine Spur von Klagenfurter Einbrechern

Die Beamten gehen davon aus, dass die Täter Profis waren, welche der organisierten Kriminalität im Ausland zuzuordnen sind. Am Tatort wurde ein vier Kilo schwerer Vorschlaghammer zurückgelassen, mit dem die Eingangstür zum Geschäft eingeschlagen worden war. Bisher gibt es zu diesem Hammer keine Hinweise. Auf der Flucht wurde ein Pelzmantel verloren.

In das Pelzgeschäft war bereits im Dezember 1999 ein Einbruch verübt worden. Damals wurden neun wertvolle Mäntel im Gesamtwert von 900.000 Schilling (65.000 Euro) gestohlen. (APA)

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